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10.06.2021

Bares für Zukunftsprojekte

EWL wirbt erfolgreich um Fördergelder – Unterstützung für Abwasserreinigung

Ob innovative Technik für den Umwelt- und Klimaschutz oder die Einbindung von Menschen mit Handicap in das reale Arbeitsleben – sie haben eines gemeinsam: Sie müssen organisiert und finanziert werden. Dabei hilft die öffentliche Hand mit Fördertöpfen. Das gilt für Unternehmen wie für Gebäudeeigentümerinnen und -Eigentümer gleichermaßen. Ein besonders gutes Händchen beweist der Entsorgungs- und Wirtschaftsbetrieb Landau (EWL). „Es stehen große Projekte, insbesondere bei der Abwasserreinigung, an. Und Fördermittel für solche Zwecke einzuwerben ist eine bemerkenswerte Leistung an sich“, findet Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron als Verwaltungsratsvorsitzender. Der EWL hat für aktuell laufende und geplante Projekte rund 1,2 Millionen Euro aus öffentlichen Geldern „geschürft“, die die Gebührenzahlenden von Landau entsprechend entlasten. Weitere 0,7 Millionen Euro Fördermittel sind in Aussicht gestellt.

Mittel flexibel abrufbar

„Das lässt uns besser schlafen. Denn wir haben uns gerade mit dem Weg zur energieautarken Kläranlage ein ambitioniertes Ziel gesetzt“, räumt Bernhard Eck als Vorstandsvorsitzender ein. Er ist deshalb besonders stolz darauf, dass seine Beschäftigten nicht nur erfolgreich Fördermaßnahmen von Bund und Ländern recherchiert haben – sondern auch die akribische Antragsarbeit geleistet haben. „Bis zum Förderbescheid ist es immer ein langer Weg“, fügt er an. Das genannte Volumen könne fest eingeplant werden, die Mittel für verschiedene Teilprojekte der Anlagenmodernisierungen können dann im Zuge der konkreten Umsetzung in einem mehrjährigen Zeitraum abgerufen werden. Das gibt den eigenen Ingenieuren und Ingenieurinnen bzw. Fachplanenden die Freiheit, die Bau- und Erneuerungsmaßnahmen gut aufeinander abzustimmen. Denn schließlich muss die Abwasserreinigung parallel in vollem Umfang weiterlaufen. Der zuletzt eingegangene Förderbescheid des rheinland-pfälzischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten in diesem Zusammenhang weist eine stolze Höhe von 193.000 Euro aus.

„Es ist uns ein wichtiges Anliegen, Wege zu finden, die Schadstoffe und Plastikpartikel direkt an der Quelle oder wenn das nicht möglich ist in Kläranlagen zu reduzieren. Der Einsatz von Silikagel in einer Kläranlage ist ein noch neues, innovatives Verfahren. Ich freue mich sehr, dass wir den Entsorgungs- und Wirtschaftsbetrieb Landau mit unserer Förderung darin unterstützen können, die zugehörige Technik zu installieren und die Verfahrensweise für die Anwendung in der Praxis zu testen“, erklärte Staatsministerin Anne Spiegel. „Mit dem Projekt wollen wir herausfinden, wie effektiv und wie wirtschaftlich das neue Verfahren ist und ob Kieselgel damit für den Einsatz in der Abwasserreinigung geeignet ist.“

Soziale Verantwortung wahrnehmen

Doch nicht nur für Investitionen kümmert sich der EWL um Zuschüsse. Auch für unterstützende Maßnahmen beim Personal nutzt das kommunale Unternehmen das Angebot der finanziellen Unterstützung: Die Wiedereingliederung nach einer langen Krankheitsphase, besondere Anforderungen an einen Arbeitsplatz oder die zusätzliche Unterstützung von Beschäftigten mit einem Handicap können gefördert werden. „Der EWL übernimmt auf der einen Seite viel soziale Verantwortung. Auf der anderen Seite sollen sich die zusätzlichen Aufwendungen nicht in den Gebühren niederschlagen“, schildert Dr. Maximilian Ingenthron die Herausforderung. Indem der EWL zusätzliche Mittel über Fördertöpfe einwirbt, verbinden die Verantwortlichen beispielhaft beide Aspekte.

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