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Hintergrundinformationen: Baustelle Zweibrücker Straße

Unterhalt und Ausbau des Kanalnetzes

Der EWL investiert kontinuierlich in die Instandhaltung und Erneuerung des Abwassersystems. Im Jahr 2017 waren es 1,8 Millionen Euro. Zusätzlich werden neue Kanalabschnitte gebaut, denn Landau wächst.

Basis für die Investitions- und Unterhaltsplanung sind Kanalinspektionen mittels Videobefahrung, die mindestens alle zehn Jahre vorgeschrieben sind.

Ist eine Erneuerung zur Abdichtung der Abwasser-führung notwendig, gibt es zwei Verfahren: Die Kompletterneuerung der Rohre mit umfassenden Tiefbaumaßnahmen oder die Sanierung der bestehenden Rohre mit sogenannten Inlinern. Dabei werden Kunstharzschläuche in die Abwasserkanäle eingezogen.
Das letztgenannte Verfahren ist deutlich günstiger, verkürzt deutlich den Bauablauf und beeinträchtigt den Straßenverkehr im erheblich geringeren Maßen.

Eine solche Inliner-Sanierung steht im Einzugsbereich der Zweibrücker Straße an. Voraussetzung sind aber Schachtbauwerke, die einen erforderlichen Mindestdurchmesser, abhängig vom einzubauenden Inliner haben müssen. Genau solche Schächte erstellt der EWL aktuell im Baustellenbereich: Dazu werden maßgefertigte Schachtunterteile und Schachtringe mit Dichtungen Stück für Stück aufeinandergesetzt und an dem bestehenden Kanal angeschlossen.

 

Die Baustelle

Im Jahr 2019 soll die Zweibrücker Straße eine neue Fahrbahndecke erhalten. Die entsprechende Finanzierungszusage des Landes liegt der Stadtverwaltung Landau vor. „Hier ist erfolgreich die Koordination der Tiefbauarbeiten im Stadtgebiet zu erkennen. Bevor die Arbeiten an der Fahrbahndecke beginnen, ist die sonstige Infrastruktur im Untergrund in Ordnung zu bringen,“ so Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron, zuständiger städtischer Dezernent für das Bauamt und den EWL.

Neben der Erneuerung der Schachtbauwerke werden parallel marode Hausanschlüsse saniert. Weiterhin wird der Abwasserkanal in der Virchowstraße an den in der Zweibrücker Straße angebunden. In die Erneuerung von vier Schachtbauwerke im Bereich dieser Baumaßnahme investiert der EWL 175.000 Euro, für die Hausanschlüsse werden 140.000 Euro aufgebracht und für den Verbindungskanal 522.000 Euro. Für die Umsetzung sind Arbeiten in bis zu sieben Metern Tiefe notwendig. Für die Baugruben wird eine Fläche von 6 x 6 m benötigt.

Doch unter der Straßenoberfläche liegen auch Versorgungsleitungen: Gas-, Trinkwasserrohre, oft auch Strom- und Telekommunikationsleitungen sowie Signalkabel. Nicht immer sind diese unterirdischen Infrastrukturen auch dort verlegt, wo sie im Plan eingezeichnet sind. Trotz guter und intensiver Abstimmung kann es immer wieder passieren, dass die Lage einiger Leitungen oder Rohre von den zur Verfügung stehenden Plänen abweicht. In diesen Fällen muss kurzfristig vor Ort die Entscheidung zur Umlegung der Leitung getroffen werden. Dies ist leider auch in der Zweibrücker- und Schlossstraße der Fall.

Die Baumaßnahme könnte am schnellsten und effektivsten mit einer Vollsperrung der betroffenen Straße erfolgen. Um aber den Verkehrsfluss in der wichtigen städtischen Hauptverkehrsstraße zumindest in einer Richtung aufrecht zu erhalten wurde entschieden eine Baustelle unter Verkehr einzurichten. Hierfür sind aber erheblich Sicherungsmaßnahmen in der Verkehrsführung erforderlich. Zusätzlich erhielten die betroffenen Signalanlagen ein zusätzliches Baustellenprogramm. In der Summe verursacht die Entscheidung unter Verkehr zu bauen Mehrkosten von ca. 24.000 €.

 

Viele Stellen wirken mit

Diese Stellen sind rund um die Baustelle Zweibrücker Straße beteiligt, der EWL koordiniert:

  • Tiefbauunternehmen
  • andere Versorgungsunternehmen
  • Ingenieurbüro
  • Straßenverkehrsbehörde
  • Ordnungsamt
  • Polizei

 

Das macht der EWL

Neben der Projektplanung koordiniert der EWL die Beteiligten am Bau sowie die Partner anderer Infrastrukturanbieter. Aktuell arbeiten plangemäß zwei Baukolonnen an verschiedenen Stellen des Projektes und holen die Verzögerungen vom Beginn der Bauphase in der Zweibrücker- und Schlossstraße auf.


Kanalnetz in Landau

Ca. 250 km Hauptkanal

davon 195 km für Mischwasser,

20 km für Schmutzwasser,
35 km für Regenwasser.

Ca. 500 km Hausanschlussleitungen bis zur Grundstücksgrenze.

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