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Funktionsweise

  1. Bei starken Niederschlägen wird das gesammelte Mischwasser in Regenbecken zwischengespeichert, um die Kläranlage nicht zu überlasten.
  2. In der Kläranlage säubert ein Rechen das Abwasser zuerst mechanisch: Große Schwimm- und Fremdstoffe werden hier entfernt.
  3. Im Sand- und Fettfang sinken mineralische Stoffe, die schwerer sind als Wasser, zu Boden.
  4. Die verbliebenen Feststoffe werden im Vorklärbecken entfernt.
  5. Nach der mechanischen Reinigung folgt der biologische Teil des Klärvorganges im Belebungsbecken. Bestimmte Mikroorganismen bauen hier die organischen Stoffe des Abwassers ab. Dafür wird Luft-Sauerstoff zugeführt.
  6. Im Nachklärbecken setzen sich die Mikroorganismen als Schlammflocken ab und trennen sich so vom gereinigten Abwasser.
  7. Das gereinigte Wasser aus dem Nachklärbecken ist so sauber, dass es – unter ständiger Kontrolle – direkt einem Gewässer zugeführt werden kann.
  8. Der Klärschlamm aus dem Nachklärbecken wird in zwei Faultürme gepumpt. Dort verwandeln Mikroorganismen einen Teil der organischen Masse in Faulgas um. Am besten klappt das bei etwa 35 Grad Celsius, für diese Temperatur sorgt besonders im Winter eine Heizung. Der Faulprozess dauert etwa 21 Tage. Neben der Reduzierung der Schlammmenge bewirkt die Faulung, dass der Schlamm nahezu geruchsfrei wird und sich besser entwässern lässt.
  9. Im Gasspeicher wird das beim Faulprozess entstandene Biogas aufgefangen. Es besteht zu rund 60 Prozent aus Methan. Beim EWL wird das gewonnene Gas besonders effizient über Kraft-Wärme-Kopplung genutzt: Zwei Blockheizkraftwerke (BHKW) erzeugen aus dem Faulgas Strom. Diesen nutzt der EWL direkt vor Ort. Nicht verbrauchter Strom wird ins öffentliche Netz einspeist. Die im BHKW gleichzeitig erzeugte Wärme dient der Beheizung der Faultürme und der Betriebsgebäude auf dem Areal der Kläranlage.
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