Diese Webseite verwendet Cookies, um das Sammeln und Analysieren statistischer Daten in anonymisierter Form zu ermöglichen.
Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Hilfsnavigation
Language
Titelseite3
Seiteninhalt

Aktion gegen Schadnager

EWL erneuert Köder im Kanal – Grundstücksbesitzer können sich anschließen – Hygieneregeln beachten

Ab Montag (8. Oktober) führt der Entsorgungs- und Wirtschaftsbetrieb Landau (EWL) im Bereich der Landauer Innenstadt eine zusätzliche Bekämpfungsaktion gegen Schadnager durch. „Der zurückliegende Sommer bot besonders für Ratten optimale Lebensbedingungen“, erklärt Anton Zips den Grund für die zweite Maßnahme dieser Art im laufenden Jahr. Als Mitarbeiter der EWL-Abwasserabteilung organisiert er die Maßnahme mit einem spezialisierten Dienstleister, der die Köder in den Abwasserkanal einbringt. Für die Bekämpfung der Ratten in ihrem bevorzugten Rückzugsbereich muss allerdings das Wetter passen. Ist zu viel Wasser im Abwassersystem, meiden die unerwünschten Nager diesen Ort. 

Beratung für Bürger und Betriebe

Wer den Verdacht hat, dass in seinem Umfeld Ratten unterwegs sind, kann sich an Anton Zips unter der Rufnummer 06341 13-8651 wenden. Für Maßnahmen auf privaten Grundstücken sollten die Eigentümer direkt mit der beauftragten Firma Holler unter der Rufnummer 0171 4450006 Kontakt aufnehmen. Sie erhalten dort Beratung und die Möglichkeit, die öffentliche Bekämpfungsmaßnahme kostengünstig auf ihr Grundstück auszudehnen. 

Nahrungsquellen entziehen

Ratten gehören zur Umwelt. Aus Gründen der Hygiene ist es aber wichtig, deren Verbreitung im Zaum zu halten. Gegen zahlreiche Gifte sind Ratten inzwischen resistent. Wirksamste Möglichkeit ist das Entziehen offener Nahrungsquellen. Aus diesem Grund leert der EWL unter anderem auch die Abfallbehälter in der Fußgängerzone zweimal täglich. Doch auch jeder Bürger kann seinen Beitrag leisten:

-       Küchenabfälle nicht über die Toilette entsorgen

-       keine Speiseabfälle auf offene Kompostmieten geben

-       Deckel der Bio- und Restabfalltonne vollständig verschließen

-       gelben Sack erst am Abholtag nach draußen stellen

-       keine Tauben und Enten füttern

-       Schuppen und Keller auf Nistmöglichkeiten untersuchen

Hintergrund

Ratten vermehren sich schnell: Ein Muttertier wirft bis zu fünfmal im Jahr sechs bis acht Junge, die nach rund drei Monaten geschlechtsreif werden. Die Tiere zerstören durch Nagen sogar Balken, Türen, Kunststoffe und machen auch vor elektrischen Leitungen und Isolierungen nicht halt. Außerdem sind sie ernst zu nehmende Überträger von Salmonellen, Schweinetrichinen, Bandwürmern, Flöhen und Milben. Die im Kot der Schadnager enthaltenen Bakterien und Viren werden vom Menschen bei Kontakt mit Haut, Schleimhäuten oder Atemwegen aufgenommen und führen so zur Erkrankung.

zurück nach oben drucken