Diese Webseite verwendet Cookies, um das Sammeln und Analysieren statistischer Daten in anonymisierter Form zu ermöglichen.
Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Hilfsnavigation
Language
Titelseite3
Seiteninhalt
28.01.2020

In Biotonnen geblickt

EWL analysiert organische Abfälle – erste Ergebnisse zeigen noch Handlungsbedarf

Kunststoffbeutel, Flaschen und halb entleerte Katzenfutterdosen – ja, auch das findet sich in Landaus Biotonnen. Doch grundsätzlich sortieren die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Abfall recht genau. Das ist das Ergebnis der Bioabfallanalyse, die der Entsorgungs- und Wirtschaftsbetrieb Landau (EWL) im Dezember durchgeführt hatte. Rund 96 Prozent des Volumens, das Experten untersucht hatten, ist organische Masse. Das Ergebnis ist vergleichbar mit anderen Städten in denen Bioabfälle gesammelt werden. An dem Ziel, möglichst wenig Fehlwürfe in den Tonnen zu haben, muss dennoch weiter gearbeitet werden. Durchgeführt hatte die Analyse das Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie im Auftrag des EWL. Basis für die Auswertung war der Inhalt aus rund 200 Biotonnen, die Straßenzüge waren im Vorfeld repräsentativ ausgewählt worden.
Eine zweite Untersuchungsrunde im Frühsommer wird das Ergebnis absichern.

Verantwortung für Umwelt und Menschen

Mit der Analyse engagiert sich der EWL für eine höhere Qualität beim Recycling. „Das ist bei organischen Abfällen besonders wichtig, weil diese wieder in den natürlichen Kreislauf zurückgegeben werden: als Blumenerde, als Bodenverbesserung im Garten oder in der Landwirtschaft. Störstoffe wie Metall oder Plastik können den Kompost unbrauchbar machen oder sie belasten die Nahrungskette mit Schwermetall und Mikroplastik. Das kann niemand von uns wollen. Wir alle tragen Verantwortung für einen Wertstoffkreislauf, der nachhaltig und ressourcenschonend ist“ so Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron, gleichzeitig Verwaltungsratsvorsitzender des EWL. Hinzu kommt, dass bereits heute absehbar ist, dass künftig die Verwertung von Bioabfällen empfindlich teurer werden wird, wenn diese nicht einem Mindestqualitätsstandard entsprechen. „Wir übernehmen hier als kommunales Entsorgungsunternehmen Verantwortung für Umwelt und Menschen“ schließt Dr. Maximilian Ingenthron. Die Ergebnisse der Bioabfallanalyse helfen deshalb zu beurteilen, in welchem Umfang künftig Qualitätskontrollen stattfinden müssen.

zurück nach oben drucken