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06.03.2019

Sauber voran

EWL installiert Stabsstelle Stadtsauberkeit und startet Frühjahrsputz– Sperrabfallsammlung ab Juni

Wichtige Weichen stellt der Entsorgungs- und Wirtschaftsbetrieb Landau (EWL) für die Sammlung von Sperrabfall. „Der neue Abholservice wird nun in der Abfallwirtschaftssatzung verankert. Damit schafft das kommunale Unternehmen Rechtssicherheit für das Angebot. Das Fundament steht, alles Weitere bauen wir darauf auf“, berichtet Dr. Maximilian Ingenthron, Verwaltungsratsvorsitzender des EWL, in einem Gespräch mit der örtlichen Presse. Die überarbeitete Satzung liegt den städtischen Gremien als Beschlussvorlage vor. Aber auch in anderen Punkten schreitet der EWL konsequent voran: Nach dem Beschluss vom Januar, die Stabsstelle für Stadtbildpflege beim städtischen Dienstleister anzusiedeln, sind erste Schritte getan. „Wir haben den organisatorischen Rahmen zum 1. Februar geschaffen, die Position ausgeschrieben und auch qualifizierte Bewerber gefunden“, hält der EWL-Vorstandsvorsitzende Bernhard Eck fest. Bei der aktuellen Lage auf dem Arbeitsmarkt ist das nicht selbstverständlich. Läuft alles glatt, werden zwei Kräfte bis zum Sommer starten und den Aufgabenbereich entwickeln.

Abholung Sperrabfall ab Juni

Mit der Anpassung der Abfallwirtschaftssatzung beschließen die Landauer Gremien einen zentralen Baustein für die Abholung von Sperrabfall. Fixiert sind dort unter anderem die Kommunikationswege, der Turnus und die Option eines kostenpflichtigen Heraustrageservice. Jedes Jahr können zwei Abholungen pro Grundstück ab der Grundstückgrenze kostenfrei angefordert werden, zusätzlich sind zwei Anlieferungen im Wertstoffhof frei. Auch die Rahmenbedingungen sind geregelt: Je Abholung sind bis zu fünf Kubikmeter Sperrabfall möglich, Einzelstücke dürfen maximal zwei Meter lang und 50 Kilogramm schwer sein. Besonderheiten wie Wunschtermine der Abholung oder zusätzliche Termine sind gegen eine Sondergebühr möglich, dazu gehört auch der Heraustrageservice. „Damit tragen wir der demographischen Entwicklung Rechnung“, hält Bernhard Eck fest. Denn zunehmend ältere Bürger können Sperriges nicht schleppen. Zusätzlich verändern sich familiäre Strukturen und Zusammenhalt durch die Mobilität der Menschen, auch im Hinblick auf den Arbeitsplatz.
Die Sperrabfallsammlung wird ein Dienstleister im Auftrag des EWL umsetzen, der Start ist zum 1. Juni geplant. Derzeit stellen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der EWL-Abfallabteilung die wichtigsten Fakten für die Bürgerinnen und Bürger zusammen. Ein Informationsblatt steht in Kürze unter www.ew-landau.de zur Verfügung. Zwei Wochen vor dem offiziellen Start nimmt das beauftragte Unternehmen unter der Telefonnummer 0 63 41 / 13 86 87 oder per E-Mail sperrabfall@landau.de Bestellungen entgegen. Details kommuniziert der EWL rechtzeitig an die Bürger.

Frühjahrsputz im Visier

In der ersten Aprilwoche wird der EWL mit Kehrmaschinen und dem neuen Abfallsauger einen Frühjahrsputz in der Innenstadt veranstalten. In diesen Tagen unterstützt zusätzlich ein Schrubb-Deck die Flächenreinigung. Dabei kommt ein Anbaugerät mit rotierenden Bürsten und Wasser zum Einsatz. Ziel ist, hartnäckigen Verschmutzungen auf glatten Belägen beizukommen. Zum Frühjahrsputz ruft der EWL auch die Bürgerinnen und Bürger auf: Gehwege und Zufahrten von letztem Laub und Splitt befreien, Weggeworfenes aus Hecken und von Grünstreifen sammeln. Das Finale der Woche bildet dann der Aktionstag „Sauberes Landau“, den die Schulen in bewährter Weise bestreiten. „Bei den Vorbereitungen für die Woche wirken viele Stellen der Landauer Verwaltung zusammen“, freut sich Dr. Maximilian Ingenthron, dem das Stadtbild besonders am Herzen liegt: „Landau steht gut da, aber es ist noch Luft nach oben. Die wollen wir tatkräftig füllen – und das auch in Zukunft mit vielen Ideen und Initiativen.“ 

Zusätzliche Hände helfen

Im Sommer 2018 hatten Experten in einer umfassenden Sauberkeitsanalyse Landau mit einem speziell entwickelten Verfahren untersucht und dokumentiert: In den vergangenen zehn Jahren hat sich viel positiv entwickelt. Doch erfordern veränderte Verzehrgewohnheiten der Bevölkerung einen wachen Blick für den öffentlichen Raum. „Hier übernimmt der EWL Verantwortung. Aber auch Bürgerinnen und Bürger können und sollen ihren Teil dazu beitragen“, hält Vorstand Falk Pfersdorf fest. Das Thema Verantwortung spielt auch an anderer Stelle eine Rolle: So ermöglicht der EWL auch 2019 neun Menschen, die lange Zeit ohne Beschäftigung sind, die Teilhabe am Arbeitsprozess und ermöglicht ihnen einen strukturierten Tagesablauf. Die Rahmenbedingungen dafür sind streng geregelt: Die Kräfte dürfen ausschließlich zusätzliche Arbeiten, die von öffentlichem Interesse und darüber hinaus wettbewerbsneutral sind, ausführen.

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