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30.04.2024

EWL testet erfolgreich Elektrokehrmaschine

Nachfolger-Modell für Dieselfahrzeug gesucht – Bauhof-Fuhrpark soll klimaschonend werden

Der Entsorgungs- und Wirtschaftsbetrieb Landau (EWL) hat in den letzten Tagen erstmals eine elektrische Kehrmaschine getestet – mit großem Erfolg. „Das Fahrzeug hat unsere Erwartungen sehr gut erfüllt“, sagt Dirk Wagner, Leiter des EWL-Bauhofs. „Mit voll aufgeladener Batterie kann die Maschine bis zu sieben Stunden lang im Einsatz sein, und auch die Ansaugstärke der Kehrmaschine reicht für unsere Erfordernisse sehr gut aus.“ Weitere Pluspunkte der Elektrokehrmaschine seien Nullemissionen vor Ort, eine deutlich geminderte Lautstärke und eine hohe Bedienerfreundlichkeit. Das sieht auch Bauhof-Mitarbeiter Paul Ledermann so, der die Maschine als erster Fahrer testen durfte: „Ich bin positiv beeindruckt von der Kehrleistung, vom Handling und natürlich von der großen Laufruhe des Fahrzeugs“, sagt er.

Umstellung auf emissionsfreie Antriebe

Der Einsatzbereich für die Kehrmaschine in der Landauer Innenstadt ist rund 40.000 Quadratmeter groß. Derzeit werden diese Flächen von einer Kehrmaschine mit Dieselmotor gesäubert. Die muss turnusmäßig Anfang 2025 ersetzt werden, nach den erfolgreichen Tests nun durch eine Kehrmaschine mit Elektroantrieb. „Um das Ziel Klimaneutralität bis 2035 zu erreichen, wollen wir beim EWL sukzessive unseren Fuhrpark auf emissionsfreie Antriebe umstellen“, sagt Dirk Wagner. Ein wichtiger Baustein seien dabei Elektroautos. „Wir haben bereits zwei elektrisch betriebene Fahrzeuge vom Typ Goupil 4 bei der Stadtreinigung im Einsatz, zur Kehrichtsammlung und für die Leerung der Papierkörbe“, sagt der Bauhof-Chef. „Die Topografie Landaus ist dabei ein großer Vorteil – da es in unseren Straßen kaum Steigungen gibt, erhöht sich die Reichweite der Fahrzeugbatterien.“ Geladen werden die Elektroautos über Nacht an Wallboxen direkt im Bauhof. Dort soll ab 2025 auch die neue Elektrokehrmaschine angedockt werden. Die Ausschreibung für das Fahrzeug wird nun zeitnah beginnen. Dirk Wagner rechnet mit Anschaffungskosten von 260.000 bis 280.000 Euro – bei einer Förderung könnte der Betrag aber noch sinken.

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